Das Raum-Zeit-Kontinuum und Mykoplasmen unter dem Weihnachtsbaum
| ca. 6 Minuten LesedauerWerte Leser, …
Ab jetzt betreten wir nun wirkliches Neuland und es ist hilfreich, wenn Ihnen die Grundlagen von Albert Einsteins Relativitätstheorie nicht ganz unbekannt sind und das Raum-Zeit-Kontinuum einen kleinen Platz nicht nur in ihrem Herzen, nein, auch in ihrem Denken hat.
Denn nach meiner letzten Schreibpause, machte ich jetzt noch mal eine längere Pause, was mir nicht unbedingt gefiel aber es war trotzdem sehr schön und sehr bequem noch dazu.
Nun ist - diese Pause - aber wieder beendet und bevor ich anfange über neue Dinge nachzudenken, werde ich erst einmal im Vorratsschrank aufräumen und ein paar Konserven verbrauchen, Konserven, die jetzt also schon seit fast 10 Monaten im Zwischenspeicher schlummern.
Selbstverständlich habe ich sie vorher einmal probiert, sie noch einmal leserrisch konsumiert und nachdem mir nicht schlecht wurde habe ich das alles kopiert und Claus zugeschickt, …
mit der Bitte um Veröffentlichung im Hier und Jetzt.
Also Bitteschön, die erste Konserve aus 2024 …
Jetzt stehen wir doch tatsächlich kurz vor Weihnachten, denn gestern habe ich über einen Chat-Verlauf erfahren, es ist, es war doch tatsächlich schon wieder der 3. Advent.
Die Frage die sich jetzt daraus für mich ergibt, …
wussten Sie das, war Ihnen das auch schon bekannt, das wir schon wieder kurz vor Weihnachten stehen oder wurden Sie auch mal wieder eiskalt erwischt, wie jedes Jahr?
Sie selbst können mir jetzt ja alles mögliche erzählen, vor allen Dingen, weil dieser Text auf Schreibtisch eins eben auch mit der nötigen Verspätung erscheint und dieses Raum-Zeit-Kontinuum lässt Ihnen wiederum die Möglichkeit, alles mögliche, nicht mehr prüfbare zu behaupten.
Also für mich kam das Ganze wieder mal sehr überraschend, quasi aus dem gefühlten nichts heraus und das trotz wachsamster Beobachtung des Kalenders und dem Wissen, das es Ende Novermber mit - dem ersten Lichtlein - losgeht, wobei ich auch aus meiner Erfahrung weiß, … dass diese alljährliche Advents-Zählerei, auch so ihre Tücken hat.
Wie machen das bloß die ganzen christlich orientierten Mitarbeiter der Kirchen , damit meine ich aber nicht nur die Pater, Pastorinnen Pastoren und Diakone, da gibt es ja noch viel mehr Menschen, die sich im System der großen christlichen Kirchen an so eine Art Jahres-Fahrplan halten müssen, einschließlich des Glöckner von Notre-Dame.
Der letztgenannte sollte noch einen - auf jeden Fall - besonderen Termin im Auge behalten, …denn ab Januar geht es ja wieder los, da bekommt der besagte Glöckner seinen fein sanierten Arbeitsplatz wieder!
Für mich selbst ist es aber aus der Position eines - Ungläubigen - an und für sich gar nicht so schlimm, ich komme im Normalfall christlich unbeschadet über die ganzen Jahreszeiten, …
da ich mich - als eben streng gläubiger Atheist - sehr entspannt an die ganze Vorweihnachtszeit und auch an den Heiligen Abend ranleben kann, denn schließlich habe ich bis jetzt auch schon 56 Lebensjahre, beginnend mit der alljährlichen Osterhasen Attacke überstanden.
Aber egal wie man so in seiner eigenen religiösen Art oder wenn Sie so wollen, Unart aufgestellt ist, egal, was sie also persönlich so für Glaubensvorzüge haben, an der Weihnachtszeit kommt man in Deutschland natürlich nicht vorbei, denn der Start der christlichen Weihnachtszeit findet jedes Jahr pünktlich Anfang Oktober statt, wenn das erste Weihnachtsgebäck, Lebkuchen & Co. in den Regalen der Supermärkte auftaucht.
Und wenn Sie jetzt dabei anmerken wollen, dass alle diese Ausführungen hier etwas rückständig klingen, da wollte ich Sie doch nur testen, denn mir ist schon klar, dass die eigentliche Saison für den christlichen Weihnachtslebkuchen, selbstverständlich schon im September startet!
In diesem Zusammenhang, da fällt mir doch gerade auch eins auf, ich habe tatsächlich noch nicht einen einzigen Weihnachtsstern oder Lebkuchen oder Marzipanwürfel, auch als Dominostein bekannt der beginnenden Saison gegessen, aber garantiert dieses Jahr schon wieder zwei Kilo zugenommen, das alleine ist für sich genommen schon eine schreiende Ungerechtigkeit.
Dafür habe ich jetzt aber im großen Topf der Erkältungskrankheiten mal so richtig zugelangt und mir für dieses Jahr was gegönnt, Mykoplasmen nämlich!
Also nicht, dass ich jetzt bei einem Arzt gewesen wäre, um einen effektiven Abstrich machen zu lassen, ich habe meinen Kinderarzt angerufen und den über meine Symptome informiert und da meinte er, der Kinderarzt, dass das zur Zeit so ein ganz gängiges erfolgreiches Krankheitsmodell in einer Art Dauerschleife ist.
Falls Sie sich jetzt wundern sollten, dass so ein großer Junge noch immer einen Kinderarzt hat, na, das ist ja auch nicht so wirklich mein Kinderarzt, das ist Markus ein Freund und der ist nun mal Kinderarzt und ich vertraue ihm einfach und wenn er mir dann sagt das halt über 90 % der zur Zeit in seiner Praxis grassierenden Atemwegserkrankungen auf diese - Plasmen - zurück zu führen sind, dann Zweifel ich doch als guter Freund nicht an dem gesprochenen Fachwort, …
das würden Sie doch auch nicht, oder?
Dabei fällt mir jetzt aber auch noch etwas ganz wichtiges ein, nein, ich muss mich da nochmals deutlichst korrigieren, etwas noch viel wichtigeres, …
Markus, falls du das jetzt hier lesen solltest und ich wieder erwartend, diesen bakteriellen Angriff überlebe, sollten wir dann nicht mal wieder zusammen ein Abendessen gestalten?
Liebe Leser, tschuldigung, aber man muss ja alle Möglichkeiten nutzen um eine Nutzen aus allem zu ziehen aber jetzt kommen wir wieder zurück zu diesen kleinen bakteriellen Biestern.
Und genau ab hier bin ich mir zum ersten Mal seit es die Kolumne gibt, nicht wirklich sicher, ob ich das schreiben soll, was ich jetzt gleich schreiben, denn das kann mir ganz gewaltig um die Ohren fliegen und das obwohl es was mit meinen Richrüssel zu tun hat.
Also hören Sie jetzt bitte auf meine Worte, wenn sie einen empfindlichen Magen haben oder sie ein China-Restaurant direkt in ihr leibliches Leben in einer Dauer-Besuchsschleife besuchen, dann lesen Sie mal bitte ab hier nicht mehr weiter, ich kann da sonst keine Verantwortung übernehmen, ich bin mit dem, was ich hier schreibe, aber grenzenlos und menschlich ehrlich, …
ganz ehrlich. (Das hatten wir aber auch schon mal, ganz ehrlich)
Also ich lebe jetzt auf jeden Fall schon seit ein paar Tagen mit den Auswirkungen, die diese Mykoplasmen mitgebracht haben, unter anderem auch einem Nasenschnodder der in Art und Weise und auch optisch den - sieben Köstlichkeiten Chinas - in meinem damaligen Lieblings-China-Restaurant ähnelte.
Na toll, jetzt haben Sie ja doch weiter gelesen und genau eben Sie sollten das nicht lesen, mit ihren empfindlichen Wahrnehmungen und den Auswirkungen, die das Ganze nun haben kann.
Ich wollte Ihnen damit jetzt auch nicht den Appetit verderben, ich wollte Ihnen damit nur deutlich machen, wie sehr ich zur Zeit unter dieser Infektion der Atemwege leide.
Zudem hat mir Markus auch noch erklärt, dass es eine mögliche Antibiotika Therapie gibt, die aber zur Zeit schon deshalb versagt, weil es dieses Antibiotikum wiederum gerade nicht gibt.
Also - huste und pruste - ich jetzt erst einmal ungeniert weiter und hoffe, dass diese komische Infektion sich auch alleine dadurch zurück drängen lässt, weil mein eigenes Immunsystem auch ohne Antibiotikum damit fertig wird.
Die nächste Kolumne erscheint in den kommenden Tagen, wenn die Zeit dazu gekommen ist, vermutlich Mykoplasmen frei…
und wenn sie fertig ist!
Bleiben Sie bis dahin gedankenstark ...
